Was ist los bei den Feuerwehren?
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Ernennung von Wehrführern
11.05.2010
Die Gemeinde Stockelsdorf freut sich darüber, dass sich in der heutigen Zeit noch Mitbürger aus unserer Gemeinde für das Ehrenamt zur Verfügung stellen. Die engagierten Ehrenamtler, auch in unseren Ortswehren, tragen durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit zum allgemeinen Wohl bei und sind somit unverzichtbar für ein sinnerfülltes Leben in unserer Gesellschaft. Die freiwilligen Feuerwehren in unserer Gemeinde bestehen ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Wer innerhalb einer Ortswehr hoheitliche Aufgaben als Wehrführer oder stellvertretender Wehrführer wahrnehmen soll, wird zum Ehrenbeamten bestellt. Aus diesem Anlass sind am 06. Mai 2010 von der Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann in Anwesenheit des stellvertretenden Gemeindewehrführer Günter Volgmann drei Feuerwehrkameraden zu Ehrenbeamten ernannt worden.
von links: Günter Volgmann, Andreas Utesch (stellvertretender Wehrführer Malkendorf), Reinhard Kremer (stellvertretender Wehrführer Klein Parin), Rolf-Peter Lüth (Wehrführer Klein Parin), Brigitte Rahlf-Behrmann
Sternfahrt der Gemeindefeuerwehren am 08.05.2010
10.05.2010
Alle 2 Jahre findet in der Gemeinde Stockelsdorf eine Sternfahrt der Gemeindefeuerwehren statt.
Organisator der diesjährigen Fahrt war die Freiwillige Feuerwehr Horsdorf.
Gestartet wurde jeweils am eigenen Gerätehaus mit mindestens 3 Kameradinnen oder Kameraden. Dann ging es durch alle Dorfschaften der Gemeinde Stockelsdorf.
Es war aber nicht nur eine Gemeinderundfahrt, sondern die Kameraden der Horsdorfer Feuerwehr hatten in jedem Dorf eine Anlaufstation aufgebaut an der die Geschicklichkeit, das Feuerwehrfachwissen und die Allgemeinbildung der Feuerwehrleute getestet wurde.
Nächster Ausrichter ist die Freiwillige Feuerwehr Krumbeck. Sie haben den vorletzten Platz erreicht, und das bedeutet nach guter alter Stockelsdorfer Feuerwehrtradition, man ist der Organisator der nächsten Veranstaltung.
Die Platzierungen:
- Arfrade
- Stockelsdorf
- Jugendfeuerwehr
- Eckhorst
- Dissau
- Mori
- Obernwohlde
- Klein Parin
- Groß Steinrade
- BRH-Rettungshundestaffel
- Krumbeck
- Curau
(Fotos: Gemeindeverwaltung)
Freiwillige Feuerwehr Curau tritt erfolgreich zur Leistungsbewertung an
28.10.2009
Freiwillige Feuerwehr Curau hat die Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe III erfolgreich geschafft!
Am 24.10.2009 war es soweit. Die Freiwillige Feuerwehr Curau ist die erste Feuerwehr der Gemeinde Stockelsdorf, die sich der Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe III stellte.
Aus dem ganzen Kreis Ostholstein waren Bewerter angereist, um der Freiwilligen Feuerwehr Curau genau auf die Finger zu schauen. Antreten in Uniform, Antreten in Dienstkleidung, Marschprobe, ein Unfallopfer aus einen Auto befreien, einen Brand in einer Garage löschen und das Übergreifen auf Nachbargebäude verhindern, sie hatten viele verschiedene Aufgaben zu lösen. Nach fast drei Stunden waren auch die letzten Fragen der Prüfungskommission beantwortet und man konnte die Auszeichnung entgegennehmen.
Fotos der Prüfung können Sie hier sehen Homepage der Feuerwehr Curau
Frauen in die Feuerwehr
18.02.2009
Frauen in die Feuerwehr
Das kommunale Jahr der Feuerwehren ist zwar mit dem Jahreswechsel abgeschlossen, aber wir haben es für uns verlängert erklärte Stockelsdorfs Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann. Viele Aktionen sind im Jahr 2008 durchgeführt worden. Jetzt soll eine neue Aktion gestartet werden: Frauen in die Feuerwehr. Hierzu trafen sich Mitte Januar alle Feuerwehrfrauen der Gemeinde im Feuerwehrgerätehaus in Krumbeck. Und das hatte seinen Grund. Die Freiwillige Feuerwehr Krumbeck hat mit 25 Prozent nicht nur die höchste Frauenquote in der Gemeinde, sie war auch eine der ersten Feuerwehren, die Frauen in die Wehr aufgenommen haben. Eine davon war Kerstin Pape. " Das war eigentlich ziemlich spontan". Sie sei immer schon ab und zu bei den Übungen dabeigewesen, weil ihr Mann dazu gehört. Beim Gemeindefeuerwehrtag 1994 in Malkendorf hat Sie sich dann spontan für eine Mitgliedschaft entschieden und Sie hat es bis heute nicht bereut.
Das Frauen den Job in der Feuerwehr genauso gut erledigen können wie Männer, davon ist die Führungsspitze in der Krumbecker Feuerwehr überzeugt. "Die Frauen sind bei uns keine Lückenbüßer, sondern sie haben hier entscheidend die Lücken gefüllt." Aber nicht nur die Krumbecker Feuerwehr hat Frauen in ihren Reihen. Auch in Arfrade, Horsdorf, Klein Parin, Mori und Stockelsdorf sind bereits insgesamt 14 Frauen als aktive Feuerwehrkameradinnen im Dienst, so auch Sonja Schmaal. Bei Ihr hat alles in der Jugendfeuerwehr angefangen. Inzwischen ist sie Schriftführerin bei der Freiwilligen Feuerwehr Stockelsdorf und stellvertretenden Gruppenführerin in Gefahrgutzug Süd. "Man hat auch als Frau unendliche Aufstiegsmöglichkeiten". So ist es selbstverständlich, dass die weiblichen Kameraden zu Atemschutzgeräteträgerinnen ausgebildet werden oder aber auch einen Lehrgang zum sicheren Führen einer Motorsäge absolvieren. Alle sind sich einig: Es macht einfach Spaß, aber uns sind 14 Kameradinnen bei 262 männlichen Kameraden einfach zu wenig!"
Fit for Fire
05.11.2008
Der Dienst in einer Freiwilligen Feuerwehr ist eine der sinnvollsten ehrenamtlichen Tätigkeiten. Tag und Nacht stehen die Frauen und Männer der Wehren bereit, um bei Alarm sofort professionelle Hilfe zu leisten. Die Anforderungen, die dabei an die einzelne Einsatzkraft gestellt werden, verlangen neben technischem und taktischem Wissen und Können vor allem körperliche und seelische Belastbarkeit ab. Das Herz-Kreislauf-System erreicht extrem hohe Werte, der Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen unter der Einsatzschutzkleidung ist enorm. Ein angemessener Fitnesszustand ist für Einsatzkräfte ein absolutes Muss, damit bei körperlich belastenden Einsätzen kein gesundheitlicher Schaden zurückbleibt. Eine Freiwillige Feuerwehr greift heute auf jeden verfügbaren Mann oder Frau zurück, egal ob fit oder eben auch nicht. Freiwillige Feuerwehrleute sind Menschen wie Du und Ich, eine bunte Mischung aller Bevölkerungs- und Berufsschichten.
Fit for Fire ist ein Projekt der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord, dass sich zum Ziel gesetzt hat, die Fitness jeden einzelnen Feuerwehrkameraden durch ein regelmäßiges Fitnessprogramm zu fördern.
Auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Stockelsdorf wollten sich an diesem Projekt beteiligen.
Somit begann im April 2008 eine 15-wöchige Anschubphase unter der Leitung der Sportlehrerin Christiane Baehr. Dabei wurden Übungen zur Steigerung der Kraft und der Kondition durchgeführt.
Da die circa 15 Feuerwehrkameraden so begeistert von der Aktion sind, treffen sie sich auch nach der "Anschubphase" weiterhin jeden Dienstag (außer in den Ferien) ab 20 Uhr und machen in Dissau auf dem Sportplatz oder in der Sporthalle ihre Übungen. Neue Kameradinnen und Kameraden sind herzlich wilkommen.
(Fotos: Anja Hötzsch, Wochenspiegel)

