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Was ist los bei den Feuerwehren?

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Nachrichten von den Feuerwehren der Gemeinde Stockelsdorf.

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Grundsteinlegung Feuerwehrgerätehaus Obernwohlde
08.05.2012

 

Die Freiwillige Feuerwehr Obernwohlde besteht seit dem Jahr 1882 und ist Teil der Gemeindefeuerwehr Stockelsdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Obernwohlde umfasst derzeit 25 ehrenamtliche Mitglieder.

Die bisherige Fahrzeughalle wurde im Jahre 1972 gebaut und entspricht nicht dem heutigen Standard. Da die erforderlichen Bewegungsflächen und Sicherheitsabstände für das ursprüngliche Feuerwehrfahrzeug nicht nachgewiesen werden konnten wurde von der Feuerwehrunfallkasse die Anforderung gestellt, die Fläche bedarfsgerecht auch unter Berücksichtigung eines möglichen Austausches des Fahrzeuges zu erweitern. Da eine bedarfsgerechte Anpassung des bestehenden Gebäudes nicht möglich war, wurde mit der Planung eines Neubaus begonnen.

Nach umfassender Suche nach einem geeigneten zentralen Standort für ein neues Feuerwehrgrätehaus innerhalb der Ortschaft Obernwohlde, konnte von der Gemeinde Stockelsdorf ein circa 830 m² großes Grundstück neben dem bestehenen Gerätehaus erworben werden.

Die Planung des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses erfolgte in enger Abstimmung mit der Feuerwehrunfallksse und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Obernwohlde. Für die Gebäudeplanung, Vergabe sowie Betreuung der Bauausführung des Gebäudes wurde das Büro Bauform Architektur GmbH aus Ratekau beauftragt. Die Tragwerksplanung erfolgte durch das Ingenieurbüro Borowski aus Stockelsdorf. Die Entwässerugs- und Außenanlagen werden durch das Ingenieurbüro Schydlo aus Lübeck betreut.

Das Gebäude wird in massiver Bauweise mit einer Verblendfassade und einem Satteldach errichtet. Zur Gestaltung der Außenfassade wurden bestehende Gestaltungselement in der Dorfschaft dokumentiert und auf das Gebäude übertragen.
Im Inneren des Gebäudes stehen der Feuerwehr zukünftig neben der Fahrzeughalle ein Umkleideraum einschließlich Sanitärraum, ein Büro und der Raum für die Atemschutzwerkstatt zur Verfügung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Teilobergeschoss als Abstellraum zu nutzen. In der Summe hat der Neubau eine Grundfläche vn circa 170 m² verteilt auf zwei Geschosse.

Im Bereich der Außenanlage werden neben der umfassenden Anpassung der Entwässerungsanlage 6 Stellplätze einschließlich Feuewehrzufahrt geschaffen. Das ehemalige Feuerwehrgerätehaus bleibt weiterhin als Unterstellmöglichkeit erhalten.

Die Kosten für das Gebäude werden circa 335.000 Euro betragen. Zusätzlich erbringen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Obernwohlde umfassende Eigenleistungen.

Die Baufertigstellung ist für Ende Oktober 2012 angesetzt.

 

Grundsteinlegung Obernwohlde


Ernennung von Wehrführern
11.05.2010

Die Gemeinde Stockelsdorf freut sich darüber, dass sich in der heutigen Zeit noch Mitbürger aus unserer Gemeinde für das Ehrenamt zur Verfügung stellen. Die engagierten Ehrenamtler, auch in unseren Ortswehren, tragen durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit zum allgemeinen Wohl bei und sind somit unverzichtbar für ein sinnerfülltes Leben in unserer Gesellschaft. Die freiwilligen Feuerwehren in unserer Gemeinde bestehen ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Wer innerhalb einer Ortswehr hoheitliche Aufgaben als Wehrführer oder stellvertretender Wehrführer wahrnehmen soll, wird zum Ehrenbeamten bestellt. Aus diesem Anlass sind am 06. Mai 2010 von der Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann in Anwesenheit des stellvertretenden Gemeindewehrführer Günter Volgmann drei Feuerwehrkameraden zu Ehrenbeamten ernannt worden.

Ernennung Wehrführer

 

von links: Günter Volgmann, Andreas Utesch (stellvertretender Wehrführer Malkendorf), Reinhard Kremer (stellvertretender Wehrführer Klein Parin), Rolf-Peter Lüth (Wehrführer Klein Parin), Brigitte Rahlf-Behrmann


Frauen in die Feuerwehr
18.02.2009

Frauen in die Feuerwehr

Das kommunale Jahr der Feuerwehren ist zwar mit dem Jahreswechsel abgeschlossen, aber wir haben es für uns verlängert erklärte Stockelsdorfs Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann. Viele Aktionen sind im Jahr 2008 durchgeführt worden. Jetzt soll eine neue Aktion gestartet werden: Frauen in die Feuerwehr. Hierzu trafen sich Mitte Januar alle Feuerwehrfrauen der Gemeinde im Feuerwehrgerätehaus in Krumbeck. Und das hatte seinen Grund. Die Freiwillige Feuerwehr Krumbeck hat mit 25 Prozent nicht nur die höchste Frauenquote in der Gemeinde, sie war auch eine der ersten Feuerwehren, die Frauen in die Wehr aufgenommen haben. Eine davon war Kerstin Pape. " Das war eigentlich ziemlich spontan". Sie sei immer schon ab und zu bei den Übungen dabeigewesen, weil ihr Mann dazu gehört. Beim Gemeindefeuerwehrtag 1994 in Malkendorf hat Sie sich dann spontan für eine Mitgliedschaft entschieden und Sie hat es bis heute nicht bereut.
Das Frauen den Job in der Feuerwehr genauso gut erledigen können wie Männer, davon ist die Führungsspitze in der Krumbecker Feuerwehr überzeugt. "Die Frauen sind bei uns keine Lückenbüßer, sondern sie haben hier entscheidend die Lücken gefüllt." Aber nicht nur die Krumbecker Feuerwehr hat Frauen in ihren Reihen. Auch in Arfrade, Horsdorf, Klein Parin, Mori und Stockelsdorf sind bereits insgesamt 14 Frauen als aktive Feuerwehrkameradinnen im Dienst, so auch Sonja Schmaal. Bei Ihr hat alles in der Jugendfeuerwehr angefangen. Inzwischen ist sie Schriftführerin bei der Freiwilligen Feuerwehr Stockelsdorf und stellvertretenden Gruppenführerin in Gefahrgutzug Süd. "Man hat auch als Frau unendliche Aufstiegsmöglichkeiten". So ist es selbstverständlich, dass die weiblichen Kameraden zu Atemschutzgeräteträgerinnen ausgebildet werden oder aber auch einen Lehrgang zum sicheren Führen einer Motorsäge absolvieren. Alle sind sich einig: Es macht einfach Spaß, aber uns sind 14 Kameradinnen bei 262 männlichen Kameraden einfach zu wenig!"
    

Gruppenfoto Feuerwehrfrauen


von links: Sonja Schmaal, Claudia Pape, Raminta Valantinaite-Poerschke, Franziska Kaiser, Christina Pöthke, Meike Hinz, Sabrina Blöß und Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann
vorne: Kerstin Pape

Foto: Anja Hötzsch, Wochenspiegel

 



Fit for Fire
05.11.2008

Der Dienst in einer Freiwilligen Feuerwehr ist eine der sinnvollsten ehrenamtlichen Tätigkeiten. Tag und Nacht stehen die Frauen und Männer der Wehren bereit, um bei Alarm sofort professionelle Hilfe zu leisten. Die Anforderungen, die dabei an die einzelne Einsatzkraft gestellt werden, verlangen neben technischem und taktischem Wissen und Können vor allem körperliche und seelische Belastbarkeit ab. Das Herz-Kreislauf-System erreicht extrem hohe Werte, der Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen unter der Einsatzschutzkleidung ist enorm. Ein angemessener Fitnesszustand ist für Einsatzkräfte ein absolutes Muss, damit bei körperlich belastenden Einsätzen kein gesundheitlicher Schaden zurückbleibt. Eine Freiwillige Feuerwehr greift heute auf jeden verfügbaren Mann oder Frau zurück, egal ob fit oder eben auch nicht. Freiwillige Feuerwehrleute sind Menschen wie Du und Ich, eine bunte Mischung aller Bevölkerungs- und Berufsschichten.
Fit for Fire ist ein Projekt der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord, dass sich zum Ziel gesetzt hat, die Fitness jeden einzelnen Feuerwehrkameraden durch ein regelmäßiges Fitnessprogramm zu fördern.
Auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Stockelsdorf wollten sich an diesem Projekt beteiligen.
Somit begann im April 2008 eine 15-wöchige Anschubphase unter der Leitung der Sportlehrerin Christiane Baehr. Dabei wurden Übungen zur Steigerung der Kraft und der Kondition durchgeführt. 
Da die circa 15 Feuerwehrkameraden so begeistert von der Aktion sind, treffen sie sich auch nach der "Anschubphase" weiterhin jeden Dienstag (außer in den Ferien) ab 20 Uhr und machen in Dissau auf dem Sportplatz oder in der Sporthalle ihre Übungen. Neue Kameradinnen und Kameraden sind herzlich wilkommen.

 

Fit for Fire Laufrunde

Fit for Fire Dehnen

fit for fire

 

 

 

 

  (Fotos: Anja Hötzsch, Wochenspiegel)