Ziel der Überarbeitung war es, Flächen und Kosten zu reduzieren, ohne die funktionalen Anforderungen der Feuerwehr und der Dorfgemeinschaft wesentlich einzuschränken.
Für Arfrade konnte die Nutzfläche um rund 69 Quadratmeter reduziert werden. Die Bruttogeschossfläche beträgt nun rund 567 Quadratmeter. Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei 2.299.370 Euro brutto. Gegenüber der im August vorgelegten Planung bedeutet dies eine Einsparung von rund 324.000 Euro.

Auch in Eckhorst wurde die Planung deutlich reduziert. Die Nutzfläche konnte um rund 61 Quadratmeter verringert werden, die Bruttogeschossfläche beträgt nun 687 Quadratmeter. Die aktuelle Kostenschätzung beläuft sich auf 2.780.753 Euro brutto – rund 334.000 Euro weniger als bei der Planung im August. Damit liegt die aktuelle Schätzung sogar rund 1,2 Prozent unter dem zuletzt politisch festgelegten Budgetrahmen von 2,815 Millionen Euro.

Beide Bauvorhaben werden barrierefrei geplant und erhalten jeweils zwei behindertengerechte WC-Anlagen. Eine davon soll unabhängig vom Gebäudebetrieb von außen zugänglich sein. Die Frage nach der Notwendigkeit einer zweiten von außen zugänglichen Anlage wird derzeit mit dem Zuwendungsgeber abgestimmt.
Auch Klimaschutz und Energieeffizienz bleiben zentrale Bestandteile der Planungen. Vorgesehen sind unter anderem Luftwärmepumpen, Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern und energieeffiziente Gebäudehüllen. Das Projekt erfüllt die Maßnahme 1.2.2 der Förderrichtlinie und verbindet somit Klimaschutz mit ortsbildgerechter Baukultur.
Mit dem Beschluss können nun die nächsten Planungsschritte eingeleitet werden. In den Leistungsphasen 3 und 4 werden die Gebäude weiter konkretisiert, die Ausstattung mit den Nutzern abgestimmt und weitere Einsparmöglichkeiten geprüft. Die detaillierte Kostenberechnung nach DIN 276 soll anschließend die Grundlage für die weitere Umsetzung bilden.
Die beiden Neubauten werden aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der GAK (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes) mit jeweils 600.000,00 € gefördert.


