Die Auswertung der vergangenen Jahre zeigt einen deutlichen Erfolg der Maßnahmen. Die Zahl der genutzten Meisennistkästen ist von lediglich 6 im Jahr 2024 auf 21 im Jahr 2025 und mittlerweile auf 29 im Jahr 2026 angestiegen.
Auch Fledermauskästen finden zunehmend Akzeptanz bei ihren angestrebten Bewohnern: Während 2025 nur 5 von insgesamt 38 Kästen belegt waren, wurden im Jahr 2026 bereits 15 Fledermauskästen genutzt. Besonders bemerkenswert: Im Jahr 2026 konnte erstmals eine gesamte Fledermausfamilie in einem dieser Häuser dokumentiert werden.

Neben den Meisenkästen wurde nun auch in einem der Starenkästen ein Nest gefunden. Einige Kästen wurden jedoch auch von Hornissen, Wespen und Mäusen bezogen — ein natürliches Phänomen, das in der Regel akzeptiert wird, solange es keine Gefahr für die Hauptnutzer darstellt. In einzelnen Fällen mussten totes Jungvieh oder unausgebrütete Eier verzeichnet werden, wie etwa in zwei Kästen am Friedhofsbereich, wo je vier tote Küken gefunden wurden.

Der BUKS plant auch für das kommende Jahr weitere Reinigungsaktionen und möchte neue Interessierte herzlich willkommen heißen. Die nächste Möglichkeit sich einzubringen ist Ende Februar 2027die Reinigung der Nistkästen, in denen sich Mäuse ihr Quartier eingerichtet haben.

Die positiven Zahlen belegen: Durch regelmäßige Pflege und Schutzmaßnahmen können Nistkästen eine tragende Rolle beim lokalen Naturschutz spielen.

