Wissen Sie, was Ihr Kind in den sozialen Medien so alles macht?

Gestern versammelten sich rund 20 interessierte Eltern im Forum der Gerhard-Hilgendorf-Schule zum Elternabend „Handy, Social Media & Co. – Mediennutzung ab Klassenstufe 5/6“. Der Fachreferent für Medienkompetenz, Michael Steffen vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein, führte durch den Abend und stellte zentrale Fragen rund um Prävention und verantwortungsvollen Umgang mit Medien in der schulischen und familiären Alltagswelt.

Themenschwerpunkt des Abends war die Prävention im Umgang mit digitalen Medien der Schülerinnen und Schüler. Zu Beginn stellte Steffen die Provokation: „Was würdest du noch tun, wenn das Internet ausgeschaltet wäre? Du hast nur ganz kurz Zeit, es zu nutzen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten intensiv und erkannten, dass das Internet im heutigen Alltag allgegenwärtig ist und entsprechend genutzt wird.

„Sinnvoll ist es, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen“, betont Steffen. „Die Medienerziehung beginnt bereits im Kindergartenalter.“ Die Diskussionen verdeutlichten, dass Debatten zum Umgang mit Medien bei Kindern und Jugendlichen unausweichlich seien. Eltern wurden eingeladen, sich zu fragen, wann sie ihren Kindern einen Gefallen tun – und wann nicht – und wie der Umgang mit Medien an den unterschiedlichen Altersstufen gestaltet werden soll. Begleitung der Kinder sei essenziell, um Eskalationen etwa in WhatsApp-Gruppen oder anderen Plattformen zu verhindern. Die Folgen einer missglückten Mediennutzung könnten gravierend sein; Prävention greife zu spät, wenn das Kind bereits „in den Brunnen gefallen“ ist.

Im Verlauf des Abends wurden konkrete Praxisbezüge thematisiert: Von der Frage, ob ein Kind in der ersten Klasse eine Smartwatch benötigt, über die Bedeutung von Vorbildfunktion bis hin zur Altersgerechtheit. Kinder in der 1. Klasse sollten deutlich weniger Mediennutzungsfreiräume haben als ältere Geschwister. Michael Steffen präsentierte zahlreiche Denkanstöße, regte Selbstreflexion an und thematisierte Blindflecken in der eigenen Medienkompetenz der Familien.

Die Veranstaltung wurde organisiert von den Schulsozialarbeiterinnen Evelyn Hanak und Pamela Clasen. Gemeindejugendkoordinatorin Jenni Sjöholm äußerte: „Ich bin stolz auf den Einsatz meines Teams. Die Prävention gehört in unserer Gemeinde zu den Aufgaben des Bereichs Jugendpflege sowie des Kommunalen Präventionsrats.“

Bürgermeisterin Julia Samtleben ergänzte: „Diese wichtige Thematik liegt mir als Mutter von zwei Jugendlichen sehr am Herzen. Ich hoffe, dass wir das Angebot dauerhaft in Stockelsdorf etablieren können. Mein Dank gilt meinen beiden Schulsozialarbeiterinnen für ihren Einsatz.“

Schlussbemerkung: In allen Lebensbereichen begegnen wir Medien – mit zunehmendem Alter wächst die Notwendigkeit für Medienkompetenz. Ziel des Abends war es, nichts zu verteufeln, sondern den richtigen Umgang zu lehren und nötige Grenzen zu setzen. Die geladenen Expertinnen und Experten betonten erneut die Bedeutung frühzeitiger, altersgerechter Aufklärung und die gemeinsame Begleitung von Kindern und Jugendlichen durch Familie, Schule und Kommune.


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