1.493 ehrenamtliche Dienststunden bei der Freiwilligen Feuerwehr Eckhorst – Positive Bilanz auf der Jahreshauptversammlung

Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Bürgermeisterin Julia Samtleben, Gemeindewehrführer Lars Schöppich, Ehrengemeindewehrführer Peter Dornheim sowie Vertreter der Feuerwehren aus Stockelsdorf, Plüschow-Naschendorf und Mönkhagen-Langniendorf. Ebenfalls begrüßt wurden Mitglieder des Dorfvorstandes, Vertreter des Reitvereins Eckhorst sowie das Ehrenmitglied Carl-Heinz Beth.

Nach einer Schweigeminute zum Gedenken der verstorbenen Kameraden folgten die Grußworte der Gäste.

Bürgermeisterin Julia Samtleben dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz im Jahr 2025. Das Ehrenamt sei keineswegs selbstverständlich. Besonders hob sie die professionelle Arbeit beim Dachstuhlbrand hervor und übermittelte den ausdrücklichen Dank des Eigentümers für den unermüdlichen Einsatz und die hohe Einsatzstärke.

Zum Thema neues Feuerwehrgerätehaus berichtete sie, dass die Ausschreibung zur Auswahl eines Planers für die Gerätehäuser in Eckhorst und Arfrade in Kürze starte. Nach der Angebotsphase sollen erste Planungsvorschläge nach den Sommerferien vorliegen. Auch hinsichtlich der Fahrzeugbeschaffung gibt es Perspektiven: Während andere Ortswehren bereits 2026 neue Fahrzeuge erhalten, ist die Bestellung für Eckhorst voraussichtlich im kommenden Jahr vorgesehen.

Der Dorfvorstand, vertreten durch Alexander Orth, betonte die in den vergangenen Jahren gewachsene Verbundenheit zwischen Feuerwehr und Dorfgemeinschaft. Gemeinsame Veranstaltungen wie das Biikebrennen oder das Müllsammeln im Mai zeigten die enge Zusammenarbeit. Auch der Reitverein Eckhorst, vertreten durch Martin Winkelmann, bedankte sich für die Unterstützung und die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen im Feuerwehrgerätehaus durchführen zu dürfen.

Gemeindewehrführer Lars Schöppich hob die erfreuliche Alters- und Erfahrungsdurchmischung innerhalb der Wehr hervor. Besonders positiv sei die Nachwuchsarbeit sowie die neu gegründete AED-Gruppe, die als Ersthelfergruppe bei Reanimationen alarmiert wird. Sein Dank galt ausdrücklich auch den Familien und Partnern der Einsatzkräfte, die das Ehrenamt mittragen.

v. l. n. r.: Bürgermeisterin und Feuerwehrfrau Julia Samtleben, Ortswehrführer Christian Paul, die beförderten Feuerwehrmann Julian Kallweit, Feuerwehrmann Marco Gimm, Oberfeuerwehrmann Robin Brügmann, Hauptfeuerwehrmann (3 Sterne) Christof Nötzel und der Gemeindewehrführer Lars Schöppich (©FF Eckhorst)


In seinem Jahresbericht blickte Wehrführer Christian Paul auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Zum 31. Dezember 2025 zählte die Einsatzabteilung 39 aktive Mitglieder, darunter 7 Frauen und 32 Männer. Hinzu kommen 13 Kinder bei den „Löschhörnchen“, drei Ehrenmitglieder sowie 53 fördernde Mitglieder insgesamt 108 Mitglieder. Acht Neuaufnahmen im vergangenen Jahr unterstreichen die positive Entwicklung.

Innerhalb der aktiven Wehr stehen 13 LKW-Fahrer, 15 Maschinisten und zehn einsatzbereite Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden nahmen an Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene teil, darunter Maschinisten-, Truppmann-, TH- und Atemschutzlehrgänge.

Im Jahr 2025 wurden 22 Einsätze bewältigt, davon 8 Brandeinsätze und 14 technische Hilfeleistungen. Zusätzlich beteiligte sich die Wehr an zwei groß angelegten Einsatzübungen. Insgesamt wurden 282 Einsatzstunden und 1.493 Dienststunden geleistet, eine beachtliche Zahl ehrenamtlich erbrachter Stunden.

Mehrere Beförderungen und Ehrungen konnten ebenfalls ausgesprochen werden, darunter zwei Auszeichnungen für 40-jährige Mitgliedschaft. Besonders erfreulich ist die Gründung der AED-Gruppe mit derzeit acht Mitgliedern, die zusätzlich zum regulären Feuerwehrdienst Bereitschaft übernehmen.

Im Rahmen der Versammlung wurden folgende Kameraden befördert: Julian Kallweit und Marco Gimm zum Feuerwehrmann, Robin Brügmann zum Oberfeuerwehrmann und Christoph Nötzel zum Hauptfeuerwehrmann (3 Sterne).

Für das laufende Jahr sind zahlreiche Übungsdienste, gemeinsame Übungen mit Nachbarwehren, eigene Veranstaltungen sowie Unterstützungen für Dorfvorstand und Reitverein geplant. Hinzu kommen weitere Aus- und Fortbildungen auf Kreis- und Landesebene.

Zum Abschluss dankte die Wehrführung allen Kameradinnen und Kameraden, dem Vorstand, den Ausbildern, der Leitung der Kinderfeuerwehr sowie insbesondere den Familien für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Die Versammlung endete mit dem traditionellen Leitwort der Feuerwehr:

„Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr.“

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