Besonders engagiert waren viele Familien mit Kindern. Luva, Lara, Lena, Noa und Aro sammelten gemeinsam mit ihren Eltern zahlreiche Abfälle, darunter Glasflaschen, Plastik, Raketenreste, Zigarettenstummel, Bonbonpapier, Tetrapaks, Flaschen mit Inhalt und sogar alte Handschuhe. Viele dieser Funde lagen in Gebüschen, Hecken oder zwischen den Steinen auf dem Kirchenvorplatz. „Das finde ich echt blöd!“, kommentierte Lena den achtlos entsorgten Müll.

Auch Kalle, Felix, Ella, Malte und Frieda waren mit ihren Eltern unterwegs und trugen dazu bei, Stockelsdorf ein gutes Stück sauberer zu machen. Lukas nahm gemeinsam mit seiner Oma bereits zum dritten Mal an der Aktion teil. Ihr Müllsack war am Ende so voll, dass sie ihn kaum noch tragen konnten. „Wir wollen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein“, sagte Lukas.

Mehrere Familien kümmerten sich gezielt um bestimmte Bereiche im Ort: Die Familie Redemann sammelte rund um die Erich-Kästner-Schule, während die Familie Krause im Gewerbegebiet am Funkturm unterwegs war und dort zwei große Müllsäcke füllte. Frau Krause joggt regelmäßig in diesem Gebiet und hatte sich schon länger über den vielen Müll geärgert. Auch die Familie Freudenstein beteiligte sich an der Sammelaktion im Gewerbegebiet.

Ebenfalls sehr fleißig waren Moritz und sein Vater sowie Damian und seine Mutter. Auch hier kam einiges an Plastik- und Glasabfällen zusammen. Damian war von der Aktion so begeistert, dass er am Sonntag gleich noch eine weitere Sammelrunde einlegte.

Weitere engagierte Helfer, die im Bäckergang unterwegs waren, machten die Gemeinde zudem auf zwei große, rostige Kanister an der Ecke Parkweg/Lilienkuhl aufmerksam. Die stinkenden Behälter waren mit einer unbekannten Flüssigkeit gefüllt und wurden vom Bauhof umgehend fachgerecht entsorgt.

Bauhofleiter Oliver Grätz war den gesamten Vormittag im Ort unterwegs und sammelte die gefüllten Müllsäcke der Helferinnen und Helfer ein. Am Ende der Aktion kam so ein beachtlicher Müllberg zusammen.

Ab 12 Uhr sorgte das DRK Stockelsdorf mit seinem neuen Versorgungsanhänger für die Verpflegung der Teilnehmenden. Als Dankeschön gab es kostenlos Currywurst mit Pommes, eine vegetarische Lauchsuppe sowie Kaltgetränke für alle Helferinnen und Helfer.

„Ein ganz herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände, die einen unterstützenden Beitrag für eine saubere Umwelt in unserer Gemeinde geleistet haben“, sagte Bürgermeisterin Julia Samtleben. „Für das kommende Jahr würde ich mir noch viel mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wünschen. Da sehe ich noch deutlich Luft nach oben!“
Auch in den zehn Dorfschaften der Gemeinde Stockelsdorf wird es wieder den bewährten „Dorfputz“ geben. Zeit- und Treffpunkte werden von den jeweiligen Dorfvorständen noch bekannt gegeben.
