Von 8 bis 9 Uhr stellten verschiedene Mitarbeitende der Verwaltung ihre Aufgaben vor und gaben den Auszubildenden einen Einblick in den Alltag der kommunalen Arbeit. Den Einstieg übernahmen die Auszubildenden der Gemeinde Stockelsdorf selbst. Sie stellten ihre Gemeinde kurz vor, erklärten die wichtigsten Aufgaben einer Kommune und berichteten aus ihrem Ausbildungsalltag. Gemeinsam mit den Gästen gingen sie der Frage nach: „Was macht die Arbeit in einer Gemeinde eigentlich besonders?“
Auch Bürgermeisterin Julia Samtleben ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich zu begrüßen. Sie berichtete von ihrer Rolle als Bürgermeisterin und erklärte, wie Verwaltung, Politik und die gemeindlichen Gremien zusammenarbeiten. Außerdem sprach sie über aktuelle Themen und Projekte in Stockelsdorf und darüber, was eine kleinere Gemeinde im Vergleich zu einer Stadt auszeichnet.
Ein weiterer Programmpunkt war die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde. Marlis Schütt erklärte, wie die Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger über wichtige Themen informiert und welche Aufgaben hinter Pressearbeit, Veröffentlichungen und Veranstaltungen stecken.
Um die finanziellen Grundlagen der Gemeindearbeit ging es anschließend beim Beitrag des Fachdienstes Finanzen. Elena Gjurkovska und Janina Kruse erklärten, wie ein kommunaler Haushalt funktioniert, woher die Einnahmen kommen und wofür das Geld ausgegeben wird. In einer kleinen interaktiven Runde durften die Teilnehmenden außerdem schätzen, wie hoch der Haushalt der Gemeinde Stockelsdorf ist. Zum Vergleich wurde zunächst der Haushalt der Hansestadt Lübeck mit rund 1,34 Milliarden Euro genannt.
Nach dem Besuch im Rathaus stand noch ein weiterer Programmpunkt auf dem Plan: Gemeinsam besuchten die Teilnehmenden den Jüdischen Friedhof in Stockelsdorf und setzten sich dort mit einem besonderen historischen Ort der Gemeinde auseinander.
Der Besuch bot den angehenden Verwaltungsfachangestellten einen anschaulichen Einblick in die vielfältigen Aufgaben einer Kommunalverwaltung und zeigte, wie abwechslungsreich die Arbeit in einer Gemeinde sein kann.
